Warum bist du VC-Investorin geworden?
Ich bin VC-Investorin geworden, weil ich gerne mit ambitionierten Gründer*innen arbeite, die etwas Neues entwickeln und spannende Probleme lösen. Gründer*innen früh kennenzulernen, Fragen zu stellen und neue Märkte, Technologien und Ideen zu entdecken, verbindet vieles von dem, was ich an der Rolle besonders schätze: Kontinuierliches Lernen, unterschiedliche Perspektiven und die Möglichkeit, Unternehmen bereits in einer sehr frühen Phase zu unterstützen. Kein*e Gründer*in, kein Unternehmen und kein Tag ist wie der andere – und man wird Teil einer Reise, lange bevor man weiß, wie die Geschichte ausgeht.
Was macht für Dich einen guten Gründer aus?
Ich schätze Gründer*innen, die neugierig, resilient und wirklich von dem Problem überzeugt sind, das sie lösen möchten. Ich arbeite gerne mit Menschen, die Fragen stellen, ihre eigene Denkweise hinterfragen und offen dafür sind, unterwegs dazuzulernen. Für mich geht es dabei auch um die Person hinter der Idee – darum, wie sie denkt, mit anderen zusammenarbeitet und Menschen für ihre Vision gewinnt, während das Unternehmen wächst.
Was war Dein größtes Abenteuer?
Mein größtes Abenteuer war es, in fünf verschiedenen Ländern zu Hause zu sein. Das Leben in unterschiedlichen Kulturen hat mich gelehrt, dieselben Dinge aus ganz verschiedenen Perspektiven zu betrachten – und neugierig darauf zu sein, was mir vielleicht gerade noch fehlt. Ich glaube, diese Neugier begleitet mich bis heute, sowohl persönlich als auch in der Art, wie ich mit Menschen zusammenarbeite.